Baufinanzierung – In welchem Alter sollte ich ein Haus im Landkreis Kelheim/Abensberg kaufen?

Immobilie kaufen: Das richtige Alter? Tipps für Käufer in Kelheim

Schätzen Sie mal: Wie alt ist der durchschnittliche Immobilienkäufer in Deutschland? Die Antwort überrascht nicht wirklich: Nach übereinstimmenden Erhebungen der Finanzierungsdienstleister Dr. Klein und Interhyp unterschreiben die meisten Menschen im Alter von 38 Jahren erstmals einen Kaufvertrag für ihr Eigenheim. Es gibt ein paar regionale Unterscheide – so sind die Saarländer mit 37 Jahren etwas fixer, während in Bayern und damit auch im Landkreis Kelheim im statistischen Durchschnitt bis zum 39. Geburtstag gewartet wird – und Hamburg mit 41 Jahren die „Alterspyramide“ anführt. Grundsätzlich sind die Deutschen im europäischen Vergleich gleichwohl Immobilien-Spätzünder: In Belgien und Dänemark liegt das Durchschnittsalter der Erstkäufer bei 30, in Frankreich und Österreich bei 34 und in Spanien und Italien bei 35 Jahren.

Trotzdem: Der optimale Zeitpunkt für den Kauf eines Hauses hängt mitnichten vom Alter ab. Vielmehr entscheidet vor allem die persönliche finanzielle Situation darüber, ob der Moment für eine so große Investition günstig ist.

Lesen Sie im folgenden Ratgeber, warum der Schritt zur eigenen Immobilie in jedem Lebensalter – sei es mit 20, 30, 40, 50 oder sogar im Rentenalter – richtig sein kann, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen.

Welche Faktoren bestimmen den richtigen Kaufzeitpunkt?

Es gibt nicht das perfekte Alter für einen Immobilienkauf, aber es gibt einen guten Zeitpunkt – und dieser hängt weniger vom Geburtsjahr als vielmehr von Ihrer persönlichen Lebenssituation und Ihrer Finanzplanung ab. Dazu gehören natürlich an prominenter Stelle ein fester Arbeitsplatz und die einigermaßen gefestigte Vorstellung davon, wo Sie in den Jahren leben möchten – aber auch das Wissen darum, was Sie sich überhaupt leisten können. Sie brauchen kein Millionenvermögen, aber Sie sollten einschätzen können, was finanziell möglich ist (dazu auch weiter unten). Die folgenden drei Faktoren sind entscheidend:

• Lebensplanung: Planen Sie, langfristig am Standort zu bleiben? Oder möchten Sie sich karrierebedingte Ortswechsel als Option offenhalten?

• Einkommen: Ist Ihr Einkommen stabil und bleibt monatlich ein erklecklicher Teil übrig, den Sie für eine Kreditrate verwenden können – und zwar ohne, dass Sie sich fortan nichts anderes mehr leisten könnten?

• Marktlage: Wie entwickeln sich die Zinsen und die Immobilienpreise in Ihrer Region? Steigen die Preise schnell und kontinuierlich, kann Abwarten teurer werden als sofort zu kaufen. Die Bauzinsen pendeln derzeit auf einem Niveau zwischen 3,5 und 4 Prozent für zehnjährige Darlehen. Finanzexperten erwarten für das laufende Jahr eine recht stabile Seitwärtsbewegung, in der langfristigen Prognose jedoch einen leichten Aufwärtstrend.

Gut zu wissen: Sprechen Sie mit einem qualifizierten Makler von Aurentum Immobilien, wenn Sie sich über den Immobilienmarkt in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis informieren möchten. Er weiß um die Dynamik und kann Ihnen als Experte für Immobilienbewertung hilfreiche Tipps geben. Lassen Sie sich einfach unverbindlich beraten.

Worauf kommt es bei einer stabilen Finanzierung an?

Bevor Banken und Kreditinstitute ein Immobiliendarlehen bewilligen, wägen sie die Risken einer Überschuldung des Kreditnehmers sowie mögliche Ausfälle bei der Rückzahlung ab. In diese Beurteilung fließen vier wesentliche Bewertungskriterien ein:

1. Ist ausreichend Eigenkapital vorhanden?

Für den Kauf einer Immobilie in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis sollten Sie mindestens 15 bis 20 Prozent des Kaufpreises an Eigenkapital mitbringen. Bedenken Sie, dass Sie die anfallenden Kaufnebenkosten, wie Notar- und Grundbuchkosten sowie die anfallende Grunderwerbsteuer (zusammen rund 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises), in jedem Fall aus eigenen finanziellen Mitteln begleichen müssen, da sie nicht von der Bank mitfinanziert werden. Ideal wäre es daher, wenn Sie sogar 30 Prozent des Kaufpreises aus eigener Tasche berappen könnten. Unter diesen Voraussetzungen gewährt Ihnen jede Bank deutlich bessere Konditionen. Denn: Je höher das eingebrachte Eigenkapital, desto niedriger der erforderliche Darlehensbetrag und desto kleiner das Finanzierungsrisiko der Bank. Außerdem können Sie so eine kürzere Laufzeit des Darlehens und/oder niedrigere monatliche Raten wählen.

2. Wie gut ist Ihre Bonität?

Wenn Sie eine gute Bonität, sprich: Kreditwürdigkeit, vorweisen können, verringert sich für Banken und Kreditinstitute ebenfalls das Risiko eines Zahlungsausfalls. Diesen Umstand belohnen Kreditgeber mit günstigeren Zinsen. Besonders kreditwürdig sind Sie, wenn Sie mit einem festen, ausreichend hohen Einkommen sowie einer niedrigen bis nicht vorhandenen Schuldenquote aufwarten können. Aber auch hohe Vermögenswerte, Aktien, ETFs und anderes stärken Ihre Bonität.

3. Wie lange kann der Kredit abbezahlt werden?

Bei der Wahl der passenden Kreditlaufzeit kommt es erstmals tatsächlich auf Ihr Alter an. Der Grund liegt auf der Hand: Wenn Sie in jungen Jahren eine Immobilienfinanzierung abschließen, bleibt Ihnen bis zum Renteneintritt – und den damit für gewöhnlich einhergehenden, finanziellen Einschnitten – hinlänglich Zeit, um die geliehene Summe zurückzuzahlen. Im Rentenalter müssen Sie hingegen innerhalb deutlich kürzerer Zeit die Darlehenssumme tilgen. Durch die verkürzte Rückzahlungsfrist minimiert die Bank das Risiko eines Zahlungsausfalls im Falle des Todes des Kreditnehmers.

4. Wie hoch ist der Beleihungswert der Immobilie?

Der Beleihungswert einer Immobilie bemisst sich an dem Preis, den der Kreditgeber im Falle eines späteren (Zwangs-) Verkaufs der Immobilie auf dem Markt mutmaßlich erzielen würde. Er liegt also immer unter dem aktuellen Verkehrswert und dient der Bank als Sicherheit, falls Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen irgendwann nicht mehr nachkommen (können). In dieser Situation hat sie die Möglichkeit, die ausstehende Restschuld des Darlehens durch die Veräußerung der Immobilie zu begleichen. Übersteigt der Kreditbetrag jedoch den Wiederverkaufswert der Immobilie, so würde die Bank Ihnen mehr Geld leihen als sie durch den Verkauf des Haus erhalten könnte. Deshalb taxieren Banken und Kreditinstitute den Beleihungswert auf rund 80 Prozent des Verkehrswerts der Immobilie – und ziehen davon noch einmal einen Risikoabschlag ab, so dass Sie final maximal ein Darlehen in Höhe von 60 bis 80 Prozent des Beleihungswerts erhalten. Das ist die sogenannte Beleihungsgrenze.

Gut zu wissen: Nutzen Sie bei einer Immobilie im Landkreis Kelheim die kostenlose und unverbindliche Immobilienbewertung von Aurentum Immobilien. Unsere zertifizierten Experten verwenden Sie anerkannten Wertermittlungsverfahren und Sie erhalten eine transparente und belastbare Ermittlung des aktuellen Marktwerts – den Sie auch der Bank gegenüber argumentieren können.

Zusätzlich zu diesen Faktoren spielen selbstredend, wie erwähnt, die aktuellen Bauzinsen und die Immobilienpreise in Ihrer Region nicht nur für Ihre persönlichen Überlegungen, sondern auch für Banken und Kreditinstitute eine maßgebliche Rolle. Knapp formuliert: Ein Immobilienkauf in einem überhitzten, meint: extrem überbewerteten, Markt birgt für Kreditgeber ein latentes „Blasen-Risiko“. Umgekehrt droht bei stark sinkenden Immobilienpreisen in einer Region die Gefahr, dass auch der Wert des zu finanzierenden Hauses langfristig dramatisch sinkt.

Warum kann ein Bauzinsrechner eine wertvolle Entscheidungshilfe sein?

Ein Bauzinsrechner ist ein kostenloses Online-Tool, das von Finanzierungsdienstleistern, Banken und Kreditinstituten angeboten wird. Der Name hat sich eingebürgert – obwohl er eigentlich etwas irreführend ist und das Können der dahinterstehenden Software glatt unter den sprichwörtlichen Scheffel stellt: Der Bauzinsrechner rechnet Ihnen nämlich keineswegs nur Ihre Bauzinsen aus – mit diesem Werkzeug können Sie Ihre monatliche Rate kalkulieren, eine Auflistung der je verbleibenden Restschuld ansehen, einen Tilgungsplan erstellen und vor allem einzelne Szenarien durchspielen – wenn Sie zum Beispiel eine längere oder kürzere Zinsbindung wählen, höher oder niedriger tilgen möchten und so weiter. Kurzum: Ein Bauzinsrechner liefert Ihnen eine aufschlussreiche und leicht verständliche Übersicht über die Optionen Ihrer Baufinanzierung. Wohlgemerkt: Das Online-Tool ersetzt das persönliche Gespräch mit Ihrer Bank nicht – es hilft aber bei der Suche nach attraktiven Angeboten und vermittelt Ihnen das gute Gefühl, bestens vorbereitet in das Gespräch mit dem Sachbearbeiter zu gehen.

• Wie funktioniert der Bauzinsrechner?

Das Prinzip des Bauzinsrechners ist stets gleich: Sie geben in die vorgefertigte Maske die erbetenen Daten ein, zumeist also:

- den Kaufpreis der Immobilie,

- die Postleitzahl des Standorts,

- die Höhe Ihres Eigenkapitals,

- die Maklerprovision als Prozentsatz.

Der Rechner ermittelt nun zunächst automatisch den Darlehensbetrag.

In einem 2. Schritt können Sie nun Ihre gewünschte Zinsbindung (10, 15, 20 Jahre) und den anfänglichen Tilgungssatz (1 %, 2 %, 3 %) auswählen.

Sie erhalten nun bereits – sollten Sie den Bauzinsrechner eines Finanzierungsdienstleisters gewählt haben, was im Übrigen stets zu empfehlen ist, weil er mehrere Angebote aus Ihrer Region vergleicht – erste Vorschläge für Ihre Baufinanzierung, und zwar zumeist gestaffelt nach „top Zins“, „geringste Monatsrate“ oder „geringste Restschuld“. Sie können einen Vorschlag anklicken – und sich direkt einen Tilgungsplan anzeigen lassen.

• So kalkulieren Sie mit einem Bauzinsrechner

Sie müssen sich aber keineswegs mit den ersten Ergebnissen zufriedengeben – Sie haben auch die Möglichkeit, Teilaspekte der Baufinanzierungsvorschläge zu verändern und sich das Ergebnis fix durchrechnen zu lassen.

Dazu ein Beispiel mit veränderter Tilgung, 1 % und 3 %, und folgenden Ausgangsdaten:

- Kaufpreis: 380.000 Euro

- Eigenkapital 112.300 Euro

- Nebenkosten: 32.300 Euro

- Darlehensbetrag: 300.000 Euro

Bei 1 % Tilgung ergibt sich:

- Effektiver Jahreszins: 3,45 %

- Sollzinsbindung: 10 Jahre

- Monatliche Rate: 1.112,50 Euro

- Zinskosten nach 10 Jahren: 97.837,45 Euro

- Restschuld nach 10 Jahren: 264.587,45 Euro

Entscheiden Sie sich hingegen für 3 % Tilgung, führt dies zu folgendem Ergebnis:

- Effektiver Jahreszins: 3,48 %

- Sollzinsbindung: 10 Jahre

- Monatliche Rate: 1.600 Euro

- Zinskosten nach 10 Jahren: 85.287,00 Euro

- Restschuld nach 10 Jahren: 194.037,00 Euro

Im Saldo bedeutet dies: Die niedrigere Tilgung von 1 % ermöglicht Ihnen zwar eine günstigere monatliche Rate, verteuert aber die gesamte Baufinanzierung:

- Sie zahlen fast 500 Euro im Monat weniger.

- Sie haben aber nach zehn Jahren rund 12.000 Euro mehr an Zinsen gezahlt.

- Die Restschuld liegt um rund 70.000 Euro höher als bei der 3 % Tilgung.

Alternativ können Sie im Bauzinsrechner natürlich „auch das Pferd hinten aufzäumen“ und eine gewünschte, monatliche Rate eingeben – der Algorithmus ermittelt dann den sich daraus ergebenden Tilgungssatz.

Rechnen wir das obige Beispiel zur Veranschaulichung noch einmal mit einer unterschiedlichen Eigenkapitalquote, von einmal 92.500 Euro und einmal 142.500 Euro durch, respektive lassen wir den Bauzinsrechner das erledigen:

Eigenkapital: 92.500 Euro:

- Benötigtes Darlehen: 319.800 Euro

- Effektiver Jahreszins: 3,6 %

- Sollzinsbindung: 10 Jahre

- Monatliche Rate: 1.473,75 Euro

- Zinskosten nach 10 Jahren: 100.502,56

- Restschuld nach 10 Jahren: 243.985,56 Euro

Eigenkapital: 142.500 Euro:

- Benötigtes Darlehen: 269.800 Euro

- Effektiver Jahreszins: 3,61 %

- Sollzinsbindung: 10 Jahre

- Monatliche Rate: 1.241,08 Euro

- Zinskosten nach 10 Jahren: 84.552,78 Euro

- Restschuld nach 10 Jahren: 183.872,85 Euro

Ergebnis: Ihre monatliche Rate ist um 200 Euro niedriger und nach 10 Jahren haben Sie fast 16.000 Euro weniger Zinsen gezahlt und rund 60.000 Euro weniger Restschuld.

Im Fazit liefert Ihnen ein Bauzinsrechner eine gute Orientierung über den Umfang, die monatliche Belastung und die mögliche Dauer Ihrer Immobilienfinanzierung. Bitte beachten Sie jedoch: So gut der Rechner auch sein mag, er kann Ihnen keine konkrete Finanzierungslösung „ausspucken“ – weil dazu Ihre persönlichen Daten mit in die Berechnung einfließen müssen. Auch Zusatzfeatures, wie beispielsweise Sondertilgungen oder die Option des Tilgungssatzwechsels, lässt der Algorithmus natürlich außen vor. Trotzdem: Nutzen Sie das sehr hilfreiche Online-Tool, um nicht nur einen ersten Eindruck von der Höhe des vermutlichen Zinssatzes zu bekommen, sondern auch von dem Möglichkeiten, wie Sie Ihre Immobilienfinanzierung anpassen können.

In welchem Alter kaufen Deutsche ein Haus?

Kehren wir nach diesem kleinen Ausflug zur Ausgangsfrage zurück: In welchem Alter sollte ich ein Haus kaufen? Den statistischen Durchschnitt haben die Analysten, wie oben erwähnt, bei 38 Jahren ausgemacht. Der Durchschnitt ist allerdings genau das: Ein Mittelwert, der den Rest nivelliert. Bei genauerer Betrachtung ergibt sich die folgende Verteilung bei den Anträgen für ein Immobiliendarlehen (die Zahlen stammen aus Untersuchungen des Finanzierungsdienstleisters Dr. Klein):

- 20 bis 29 Jahre: 15 Prozent

- 30 bis 39 Jahre: 51 Prozent

- 40 bis 49 Jahre: 23 Prozent

- 50 bis 59 Jahre: 9 Prozent

- 60 bis 80 Jahre: 2 Prozent

1. Immobilie kaufen im Alter von 20+

Sie müssen prinzipiell lediglich volljährig sein, um einen Antrag für eine Hausfinanzierung stellen zu können. Das junge Alter ermöglicht lange Laufzeiten für die Rückzahlung des Darlehens, dadurch steigen gleichwohl die gesamten Zinskosten.

• Vorteile:

- Länger Zeit, um den Kredit vor dem Eintritt in die Rente zurückzuzahlen,

- Niedrigere Ratenzahlung durch längere Laufzeit des Darlehens,

- Die eigene Immobilie ist zu einem frühen Zeitpunkt im Leben abbezahlt. Die Kosten für Kreditraten entfallen dann und das zur Verfügung stehende Geld erhöht sich in erheblichem Maße.

- Der Finanzierungsplan für eine Immobilie ermöglicht durch seine festen Ratenzahlungen eine bessere, langfristige Planung als steigende Mietkosten.

- Der Wert der Immobilie steigt im Laufe der Zeit vermutlich.

• Nachteile:

- Festlegung auf einen Wohnort in einer frühen Lebensphase,

- Oftmals fehlt Eigenkapital, was die Zinsen und die Gesamtkosten der Immobilienfinanzierung deutlich erhöht,

- Schwächere Kaufkraft: Berufseinsteiger verdienen ohnehin weniger als Menschen mit Berufserfahrung und die Kreditraten schmälern das monatliche Budgets zusätzlich.

2. Immobilie kaufen im Alter von 30 bis 40+

Die meisten Deutschen wagen, auch im Landkreis Kelheim, den Schritt in Richtung Eigentum im Alter von 30+. Zu diesem Zeitpunkt ist die berufliche Orientierung zumeist abgeschlossen, die ersten Stufen der Karriereleiter sind erklommen – und Eigenkapital konnte auch bereits angespart werden. Allerdings konkurriert die große Investition mit anderen finanziellen Verpflichtungen: Stichwort Familiengründung und Altersvorsorge.

• Vorteile:

- Das Einkommen ist nach einigen Berufsjahren gefestigt und liegt auf einem deutlich höheren Niveau als nach Ausbildung oder Studium.

- Eigenkapital ist bereits vorhanden.

- Bis zum Renteneintritt bleibt noch ausreichend Zeit, das Immobiliendarlehen abzubezahlen.

- Ein zu Rentenbeginn schuldenfreies Haus ist ein stabiler Pfeiler der persönlichen Altersvorsorge.

• Nachteile:

- Das gewohnte Budget kann bei Doppelverdienern durch Familiengründung und teilweisen Ausfall eines Einkommens plus parallel laufender Immobilienfinanzierung arg eingeschränkt werden, der Lebensstil gefühlt sinken.

- Berufliche Herausforderungen oder Karriereperspektiven können einen Standortwechsel, möglicherweise einige Jahre im Ausland, notwendig machen.

- Das Eigenkapital wird für einen Wechsel in die Selbstständigkeit benötigt

- Die Ehe oder Lebenspartnerschaft scheitert und eine Trennung wird beschlossen. Die anfinanzierte Immobilie muss veräußert werden.

3. Immobilie kaufen im Alter von 50+

Auch in der zweiten Lebenshälfte ist der Kauf eines Hauses noch sinnvoll. Durch das fortgeschrittene Alter bleibt den „Best Agern“ zwar weniger Zeit im Berufsleben, um das geliehene Geld zurückzuzahlen – sie können jedoch in aller Regel deutlich mehr Eigenkapital in die Finanzierung einbringen und damit die Darlehenssumme und die Zinskosten verringern. Es gibt übrigens kein (gesetzlich) festgelegtes Höchstalter für eine Immobilienfinanzierung. Banken haben nur, wie oben angedeutet, ein wachsames Auge darauf, dass der Kreditnehmer seine Schulden innerhalb der statistischen Lebenserwartung tilgen kann.

Gut zu wissen: Lassen Sie sich von einen qualifizierten Makler von Aurentum Immobilien bevorzugt Immobilien im Landkreis Kelheim zeigen, die nicht nur zur Ihrem Budget, sondern auch zu Ihren Ansprüchen an Ihrem Lebensabend passen: Aurentum Immobilien sucht auf Wunsch für Sie gerne nach barrierefreien Häusern mit kleinem Garten und guter, fußläufig erreichbarer Infrastruktur – oder hat entsprechende Objekte sogar bereits in seinem Portfolio.

• Vorteile:

- Sie hatten in Ihrem Berufsleben genügend Zeit, eine höhere Summe anzusparen, die Sie nun als Eigenkapital in die Hausfinanzierung einbringen können. Sie benötigen daher per se eine geringere Darlehenssumme.

- Erwerbstätige jenseits der 50 erzielen nach bundesstatistischen Auswertungen im Durchschnitt das höchste Einkommen. Dieser Umstand ermöglicht die Bewältigung hoher Kreditraten und wirkt sich positiv auf die Bonitätsbewertung aus.

• Nachteile:

- Da nicht mehr viel Zeit bis zum Renteneintritt verbleibt, sind höhere Raten für die Rückzahlung des Darlehens erforderlich.

- Ein hoher Eigenkapitalanteil ist nötig, um niedrige Zinssätze zu erreichen.

- Wenn Sie bislang kein oder nicht ausreichendes Eigenkapital angespart haben, kann es schwierig werden, ein Immobiliendarlehen zu bekommen.

4. Immobilie kaufen im Seniorenalter

Die Finanzierung eines Haus im Rentenalter ist ebenfalls möglich. Allerdings müssen Sie sich mit hohen Tilgungsraten und kürzeren Kreditlaufzeiten arrangieren: Mit diesen Maßnahmen sichert sich der Kreditgeber gegen das erhöhte Sterberisiko von Kreditnehmern in fortgeschrittenem Alter ab.

• Vorteile:

- Mehr finanzielle Planbarkeit durch feste Raten anstelle steigender Mietkosten,

- Inflationssichere Investition, beispielsweise als mögliches Erbe,

- Sicherer Wohnort und keine Verdrängung in unattraktive Gebiete aufgrund steigender Mieten,

- Das eigene Haus bietet im Vergleich zu angemietetem Wohnraum deutlich mehr freie Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel mit Blick auf einen altersgerechten Umbau.

• Nachteile:

- Eine kurze Kreditlaufzeit führt zu einer hohen finanziellen Belastung – bei gleichzeitig kaum steigenden Renten-Einnahmen.

- Banken fordern von Kreditnehmern im Rentenalter hohe Zinsen, um das Ausfallrisiko auszugleichen.

- Kreditinstitute verlangen nicht selten einen Eigenkapitalanteil von 40 Prozent der Kaufsumme plus Nebenkosten.

- Im Seniorenalter fließen die Erlöse aus Lebensversicherungen und ähnlichem oftmals in die Immobilienfinanzierung – und fehlen dann gegebenenfalls an anderer Stellen, beispielsweise für Reparaturen und Instandhaltung.

Checkliste: Bin ich im richtigen Alter für den Immobilienkauf?

Anhand dieser Checkliste können Sie einschätzen, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um in eine Immobilie zu investieren. Sprechen Sie bei Fragen oder Unsicherheiten am besten mit einem Makler von Aurentum Immobilien, der den Immobilienmarkt in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis seit langem und sehr genau kennt. Mit Aurentum Immobilien an Ihrer Seite finden Sie schneller exakt das Haus, das Sie sich vorgestellt haben.

1. Besitzen Sie 15 bis 20 Prozent der Kaufsumme, die Sie als Eigenkapital in eine Finanzierung einbringen können?

2. Haben Sie darüber hinaus eine finanzielle Reserve in der Hinterhand, die 3 bis 6 Monate Ihre Lebenshaltungskosten decken würde?

3. Verfügen Sie – nach aktuellem Stand – langfristig über gesicherte Einkünfte durch eine Festanstellung mit unbefristetem Arbeitsvertrag?

4. Möchten Sie sich langfristig an einen Wohnort im Landkreis Kelheim binden?

5. Ist es möglich, dass Sie berufsbedingt in den nächsten Jahren Ihren Wohnort wechseln müssen?

6. Haben Sie keine oder nur überschaubare Schulden?

7. Bietet der Immobilienmarkt aktuell gute Voraussetzungen für einen Hauskauf oder sind die Preise überteuert?

Gut zu wissen: Aurentum Immobilien ist im Immobilienmarkt im Landkreis Kelheim tief verwurzelt und bestens vernetzt. Aus unserer Erfahrung und mit unserer Expertise bei der Immobilienbewertung wissen wir sehr genau, welche Preise marktkonform sind. Nutzen Sie daher unverbindlich unser Know-how, wenn Sie sich einen realistischen Überblick über den lokalen Immobilienmarkt in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis verschaffen wollen.

FAQs

1. Gibt es ein ideales Alter für den Immobilienkauf?

Nein. Es gibt nicht das optimale oder perfekte Alter, um eine Immobilie zu kaufen – wohl aber einen guten Zeitpunkt. Und dieser bestimmt sich durch gut passende persönliche Voraussetzungen, also vor allem durch eine langfristig gefestigte, finanzielle Sicherheit mit bereits vorhandenem Eigenkapital und einer beruflichen Perspektive am angestammten Standort, als auch durch entsprechende Bedingungen am lokalen Immobilienmarkt: Mit attraktiven Angeboten zu realistischen Preisen. Wenn dann noch die Bauzinsen einen akzeptablen Rahmen um das Arrangement setzen, ist der Zeitpunkt gut gewählt.

2. Kann ich im Bauzinsrechner eine gewünschte, monatliche Rate angeben?

Ja. Grundsätzlich haben Sie bei einem Bauzinsrechner die Wahl: Geben Sie eine anfängliche Tilgung ein, so wird Ihnen die Höhe der monatlichen Rate berechnet. Alternativ können Sie jedoch auch Ihre gewünschte Monatsrate eintragen – und das Tool zeigt Ihnen als Ergebnis den sich daraus ergebenden Tilgungssatz an.

3. Wie lange bleiben die Bauzinsen noch stabil?

Das lässt sich mit hundertprozentiger Gewissheit natürlich nicht sagen. Die Prognosen der führenden Finanzierungsdienstleister gehen jedoch davon aus, dass der Topzins für das 1. Halbjahr 2026 recht konstant zwischen 3,4 bis 3,8 Prozent (Darlehnssumme von 300.000 Euro bei zehnjähriger Sollzinsbindung) pendelt. Zum Jahresende wird allgemein mit einem moderaten Anstieg gerechnet. Aber: Welche Auswirkungen der Krieg im Nahen Osten, vor allem, wenn er länger andauert, auf die Finanzmärkte und damit auch auf die Bauzinsen hat, kann seriös aktuell niemand beurteilen.

4. Sollte ich mein gesamtes Eigenkapital in die Immobilienfinanzierung einbringen?

Nein. Behalten Sie in jedem Fall eine „eiserne Reserve“ in Höhe von drei bis sechs Monatsgehältern zurück, um nicht „blank“ dazustehen, wenn unvorhergesehene Ausgaben auf Sie zukommen. Ein höherer Eigenkapitalanteil verschafft Ihnen zwar einen Zinsvorteil, der nützt Ihnen aber wenig, wenn Sie beispielsweise die erforderliche teure Autoreparatur nicht bezahlen können und Sie das Fahrzeug für Ihren Beruf und damit Ihr Einkommen benötigen.

Über den Autor

Alexander Schmidgal

Inhaber Aurentum Immobilien · Betriebswirt ·  DEKRA zertifizierter Sachverständiger D1

Seit vielen Jahren begleite ich Eigentümer, Käufer und Investoren im Landkreis Kelheim.
Mein Schwerpunkt liegt auf Immobilienbewertung, Marktanalysen und der professionellen Vermarktung von Wohn- und Anlageimmobilien in Kelheim, Abensberg, Mainburg und Umgebung.

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Alex Schidgal - Kontakt Aurentum Immobilien

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