Ein Immobilienkauf ist eine der größten finanziellen Entscheidungen im Leben – und gleichzeitig ein rechtlich komplexer Vorgang. Wer die einzelnen Schritte kennt, trifft bessere Entscheidungen und vermeidet typische Fehler.
Der Ablauf eines Immobilienkaufs in Bayern
- 1. Budgetrahmen festlegen: Eigenkapital, monatlich tragbare Rate und Kaufnebenkosten einplanen – mehr dazu im Ratgeber zur Immobilienfinanzierung
- 2. Finanzierungsbestätigung einholen: Vor verbindlichen Angeboten – stärkt die Verhandlungsposition erheblich
- 3. Objekte suchen und besichtigen: Checkliste für die Besichtigung nutzen, Zustand und Unterlagen kritisch prüfen
- 4. Kaufangebot abgeben: Schriftlich, realistisch, mit Finanzierungsnachweis
- 5. Kaufvertrag prüfen: Notar entwirft Vertrag – genügend Zeit für Prüfung einplanen
- 6. Notartermin und Eigentumsübergang: Unterzeichnung, Auflassungsvormerkung, Kaufpreiszahlung
Kaufnebenkosten in Bayern: Was viele unterschätzen
Neben dem Kaufpreis fallen in Bayern folgende Kosten an:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 % des Kaufpreises
- Notarkosten: ca. 1,5 %
- Grundbuchkosten: ca. 0,5 %
- Maklercourtage: wenn zutreffend
Insgesamt sollten Käufer mit 5–7 % des Kaufpreises an Nebenkosten rechnen – diese müssen in der Regel aus Eigenkapital finanziert werden.
Häufiger Fehler: Nebenkosten werden unterschätzt oder aus dem Darlehen mitfinanziert. Das erhöht die monatliche Belastung und verschlechtert die Kreditkonditionen.
Steuerliche Aspekte beim Kauf
Die wichtigsten Steuerarten beim Immobilienkauf – von der Grunderwerbsteuer bis zu Abschreibungsmöglichkeiten bei Vermietung – erklären wir in unserem Ratgeber zu Steuern bei Immobilien.






























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