Photovoltaik auf dem Dach – Wann lohnt sich die Investition für Eigentümer Im Landkreis Kelheim (noch)?

Alexander Schmidgal
Geschäftsführer Aurentum GmbH
Aktualisiert:
15.6.2026
Lesezeit:
32min
Photovoltaik auf dem Dach

Das Schlagwort von der Energiewende ist aus den politischen Diskussionen weitgehend verschwunden. Stattdessen muss sich Wirtschaftsministerin Katherina Reiche den (öffentlichen) Vorwurf gefallen lassen, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu blockieren und mit Ihrem sogenannten „Netzpaket“ einen „Stillstand mit Ankündigung“ zu betreiben. Zu diesem Szenario gehört einen Referentenentwurf aus dem Hause der Ministerin, der vorsieht, die staatliche Einspeisevergütung für neue Solaranlagen bis 25 Kilowatt-Peak (kWp) ab dem 1. Januar 2027 komplett zu streichen. Wenn Sie als Eigentümer in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis aktuell darüber nachdenken, das eigene Dach für Solarmodule zu nutzen und mit den erzeugten Strom unabhängiger von den stetig steigenden Netzpreisen zu werden – dann sollten Sie Ihre Photovoltaik-Anlage unbedingt noch 2026 in Betrieb nehmen. Sie erhalten dann Bestandsschutz – und der summiert sich auf mehrere Tausend Euro an Einnahmen.

Lesen Sie im folgenden Beitrag, wann und wie sich eine Photovoltaik-Anlage für Sie lohnen kann, was sie kosten darf und warum erst ein Speicher für relative Autarkie sorgt.

 

Das Wichtigste in Kürze

Eine Photovoltaik-Anlage zur Selbstversorgung kann sich lohnen, wenn Ihr Stromverbrauch im Landkreis Kelheim bei mehr als 3.000 Kilowattstunden im Jahr liegt. Je höher der Stromverbrauch, beispielsweise durch Wallbox oder Wärmepumpe, desto rentabler werden Solarmodule.

Die Einspeisevergütung für selbstproduzierten Strom soll nach Plänen des Wirtschaftsministeriums ab 2027 abgeschafft werden. Für noch in 2026 installierte PV-Anlagen (und alle bereits im Betrieb befindlichen) gilt jedoch ein Bestandsschutz von jeweils 20 Jahren.

Bei der Anlagengröße von PV-Anlagen greift das Prinzip der Fixkostendegression. Da Gerüst und Elektriker ohnehin bezahlt werden müssen, sind Anlagen ab zehn Kilowatt-Peak (kWp) zumeist deutlich günstiger als kleinere Varianten.

Standort und Ausrichtung: Ein Süddach bringt Spitzenerträge, Ost-West-Dächer liefern dafür morgens und abends länger Strom – sind also ideal für den Eigenverbrauch.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Photovoltaik-Anlage?

Mit einer PV-Anlage erzeugen Sie in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis über Jahrzehnte hinweg günstigen Strom auf Ihrem eigenen Dach. Für Haushalt, Wärmepumpe und E-Auto sinken die laufenden Stromkosten erheblich und Sie werden unabhängiger von steigenden Energiepreisen und klassischen Stromanbietern. Eine Anlage ohne Speicher deckt in der Regel rund 30 Prozent Ihres Bedarfs, mit Speicher erreichen Sie eine sogenannte Autarkie von rund 80 Prozent und mit Speicher plus KI-Steuerung sind bis zu 85 Prozent möglich. Für nicht selbstverbrauchten Strom erhalten Sie (noch) eine Vergütung, wenn Sie ihn ins öffentliche Netz einspeisen (Details weiter unten).

Solaranlagen leisten zudem einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Stabilisierung der Stromnetze. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom reduziert Co2-Emissionen und entlastet das öffentliche Netz, besonders in Zeiten hoher Produktion aus erneuerbaren Energien. Ihre Immobilie im Landkreis Kelheim profitiert unmittelbar durch eine nachhaltige Wertsteigerung – Häuser mit Solar auf dem Dach gewinnen bei Verkauf und Vermietung nachhaltig, da Käufer und Mieter mit Blick auf die anstehenden Energiekosten überaus sensibel geworden sind. Nicht zuletzt sind PV-Anlagen nicht nur langlebig, sondern überdies wartungsarm. Die durchschnittliche Lebensdauer wird auf 30 Jahre veranschlagt.

Gut zu wissen: Wir von Aurentum Immobilien erleben es in unserer Praxis im Landkreis Kelheim nahezu täglich, dass Häuser und Wohnungen mit erwartbar niedrigen Energiekosten in der Gunst von Käufern und Mietern kontinuierlich steigen. Interessenten sind dann auch eher bereit, einen etwas höheren Preis zu bezahlen. Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Immobilie in Kelheim. Abensberg oder Mainburg wert ist, nutzen Sie einfach unsere kostenlose und unverbindliche Immobilienbewertung.

Zu den größten Nachteilen einer Solaranlage gehört unzweifelhaft die anfängliche Investition. Sie relativiert sich zwar durch die langfristigen Einsparungen, will gleichwohl zunächst einmal gestemmt werden. Auch geringere Erträge im Winter gehören zur Physik der Solarenergie. Sie lassen sich jedoch durch dynamische Stromtarife und/oder intelligente Steuerungssysteme ausgleichen, die günstigen Netzstrom dann nutzen, wenn wenig Sonnenenergie verfügbar ist.

Die häufig genannten bürokratischen Hürden dagegen sind durch den 0-Prozent-Steuersatz in der Praxis nahezu aus dem Weg geräumt. Hinzu kommt, dass der beauftragte Fachbetrieb den Großteil der notwendigen Anmeldung und Abstimmung übernimmt. Laufende Betriebskosten wie eine Versicherung und Rücklagen für die Wartung belaufen sich auf etwa 100 bis 150 Euro im Jahr – und fallen im Verhältnis zu den Einsparungen kaum ins Gewicht. Ohne Stromspeicher allerdings ist der Autarkiegrad grundsätzlich begrenzt – die Investition in einen adäquaten Speicher ist daher dringend zu empfehlen.

Was kostet eine PV-Anlage mit Speicher?

Eine PV-Anlage mit Batteriespeicher für ein typisches Einfamilienhaus im Landkreis Kelheim kostet 2026 zwischen 15.000 und 20.000 Euro. Nach Auswertungen des Portals „Finanztip“ sind die Kosten für Photovoltaik derzeit niedrig, noch vor wenigen Jahren lagen die Preise deutlich höher.

„Finanztip“ hat nach einer groß angelegten Umfrage und einem entsprechenden Vergleich verschiedener Anbieter diverse Empfehlungen ausgesprochen: Demnach sollten Sie unbedingt auf den Preis pro Kilowatt-Peak (kWp) achten und möglichst nicht mehr als 1.600 Euro je kWp bezahlen. Bei dieser Angabe ist ein zusätzlicher Speicher noch nicht eingerechnet. Dieser sollte maximal mit 600 Euro je Kilowattstunde (kWh) zu Buche schlagen. Im Rahmen dieser Vorgaben lohnen sich sinnvoll geplante Anlagen.

Gut zu wissen: Vergleichen Sie vor dem Kauf einer PV-Anlage unbedingt drei bis fünf Angebote. Sprechen Sie dazu Solarfirmen vor Ort an oder nutzen Sie Vermittlungsportale, die kurzfristig Kontakt zu mehreren Fachbetrieben für Photovoltaik herstellen.

• Warum sind kleine Anlagen verhältnismäßig teuer?

Kleinere PV-Anlagen ab 5 Kilowatt-Peak sind bezogen auf ihre Leistung teurer als große Modelle, weil bei ihnen viele Kosten stärker ins Gewicht fallen. Dazu gehören Planungskosten, die Anfahrt der Handwerker, das Baugerüst und bestimmte Bauteile, die bei kleinen wie großen Varianten fast gleichermaßen benötigt werden. Die Preise für Solarmodule und Batteriespeicher sind zuletzt stark gefallen. Dafür sind Handwerkerleistungen und Materialien rund um Dachmontage und Elektroanschluss eher teuer. Größere Anlagen ab 10 Kilowatt-Peak profitieren daher mehr von den günstigen Modul- und Speicherpreisen.

Zur groben Orientierung: Eine 10 kWp-Anlage mit 24 Modulen benötigt mindestens 50 Quadratmeter Platz, produziert rund 10.000 kWh Strom im Jahr und sollte idealerweise mit einem 10 kWh-Stromspeicher kombiniert werden.

Wann lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage?

Wie bereits angedeutet, gibt „Finanztip“ die Faustregel zu Protokoll, dass sich eine PV-Anlage in den Fällen lohnt, in denen Sie für Solarmodule plus Batteriespeicher zusammen nicht mehr als maximal 2.200 Euro je Kilowatt-Peakausgeben (1.600 Euro je kWp für die PV-Anlage und 600 Euro je kWh für den Speicher). Diese Pauschalformel für den Kaufpreis gilt natürlich nur, wenn Anlage und Speicher sinnvoll dimensioniert sind – und beide zum aktuellen und in Zukunft erwarteten Stromverbrauch passen.

Gut zu wissen: Je höher Ihr Strombedarf, desto mehr selbst erzeugten Strom können Sie nutzen und desto mehr lohnt sich eine PV-Anlage. Die Untergrenze liegt bei einem jährlichen Stromverbrauch von 3.000 kWh. Planen Sie den Einbau einer Wärmepumpe oder die Anschaffung eines E-Autos, so steigt Ihr Stromverbrauch in Zukunft rasant – und Sie müssen diesen Zuwachs bei der Größe der Anlage berücksichtigen.

• Welche Rendite bringt eine 10 kWp-Anlage mit Speicher?

In einer beispielhaften und etwas vereinfachten Rechnung erzielt eine 10 kWp PV-Anlage mit 10 kWh-Batteriespeicher über 20 Jahre eine Jahresrendite von 3,6 Prozent. Die Anlage amortisiert sich nach 14 Jahren – dann ist sie abbezahlt und macht Gewinn.

Nach 20 Jahren fällt die aktuell noch garantierte Vergütung für eingespeisten Strom weg. Läuft die Anlage 30 Jahre lang, steigt die Rendite dank hoher Stromkostenersparnis dennoch auf 5,3 Prozent pro Jahr.

Die Beispielrechnung im Detail: Angenommene Basis ist ein Haushalt, der jährlich 6.500 kWh Strom verbraucht. Davon entfallen 3.000 kWh auf ein E-Auto – das entspricht rund 15.000 Kilometern Fahrleistung im Jahr – oder auf eine Wärmepumpe, was dem Verbrauch in einem energieeffizienten Einfamilienhaus entspricht.

Für PV-Anlage und Speicher wurde ein Kaufpreis von 20.000 Euro angesetzt, der knapp unter der Preisempfehlung von „Finanztip“ liegt. Für Betriebskosten über den gesamten Zeitraum kalkulieren wir großzügig mit 1,5 Prozent des Kaufpreises und planen zudem den Austausch des Speichers nach 15 Jahre Betriebsdauer ein (sinkende Preise dafür unterstellt). Es ergeben sich die folgenden Werte:

- Kaufpreis PV und Speicher: 20.000 Euro

- Betriebskosten: 3.100 Euro

- Austausch des Speichers: 2.500 Euro

- Gesamtkosten: 25.600 Euro

- Einsparungen durch selbstverbrauchten Strom (30 ct/kWh): 27.027 Euro

- Einspeisevergütung (7,78 ct/kWh): 8.015 Euro

- Gesamteinnahmen: 35.042 Euro

- Gewinn: 9.442 Euro

Gut zu wissen: Die Einspeisevergütung für überschüssigen Strom, den Sie nicht verbrauchen können und deshalb ins Stromnetz einspeisen, liegt derzeit bei 7,78 Cent pro kWh. Damit erzielen Sie jedoch keinen Gewinn, die Einspeisevergütung dient eher dem Kostenausgleich. Jede Solaranlage rentiert sich vorrangig durch die hohen Einsparungen beim Eigenverbrauch. Selbst produzierter Strom aus den Modulen auf dem Dach kostet im Schnitt nur 10 Cent pro kWh, während Sie für Strom aus dem Netz 25 bis 35 Cent je kWh bezahlen müssen.

Wie trägt eine PV-Anlage zur Autarkie bei?

Eine größere Kontrolle über die eigene Energieversorgung taugt sicherlich bereits für ein beruhigendes Gefühl, Unabhängigkeit von den Preissprüngen am Energiemarkt wiegt gleichwohl noch deutlich schwerer. Je größer nun der Anteil Ihrer selbst produzierten Energie ist, desto höher fällt ihr sogenannter Autarkiegrad aus. Wie oben bereits kurz angedeutet, kommen Sie mit Solarmodulen auf dem Dach allein auf rund 30 Prozent, mit einem passenden Batteriespeicher auf rund 80 Prozent und kombinieren Sie den Speicher zusätzlich mit einem smarten Energiemanagementsystem so erreichen Sie bis zu 85 Prozent.

Komplett autark können Sie als Eigentümer in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis kaum werden – dazu wären zu große Anlagen und Speicher nötig, die für Privatmenschen nicht wirtschaftlich sind. Sie können sich aber mit einem dynamischen Stromtarif die jeweils günstigsten Börsenstrompreise sichern – und die billigen Kilowattstunden anschließend in der Batterie speichern. Das hört sich komplizierter an als es ist, denn genau diese Aufgabe übernimmt das Energiemanagementsystem, das die Versorgung mit eigenem PV- und zugekauftem Netzstrom vollautomatisch regelt.

Wie sich die einzelnen Varianten konkret rechnen, dazu im Folgenden drei Beispiele.

Beispiel 1: Photovoltaik -Anlage ohne Speicher

Verbrauch: 4.500 kWh, Anlage: 10 kWp, Kosten: 15.000 Euro

Der Autarkiegrad liegt bei realistischen 30 Prozent.

- Sie nutzen 1.350 kWh selbst und kaufen 3.150 kWh zu (Kosten: 1.102,50 Euro bei 35 Cent/kWh).

- Sie speisen 8.650 kWh ein und erhalten dafür eine Vergütung von 680 Euro.

- Ohne PV müssten Sie 1.575 Euro zahlen. Mit PV zahlen Sie effektiv (nach Vergütung) nur noch rund 422 Euro.

- Jährliche Ersparnis: 1.153 Euro

- Amortisation: 13 Jahre

Beispiel 2: Photovoltaik-Anlage mit Speicher

Durch den zusätzlichen 10 kWh Speicher steigen die Gesamtkosten auf 25.000 Euro.

Der Autarkiegrad erreicht 79 Prozent.

- Sie müssen nur noch 945 kWh zukaufen.

- Durch die höheren Kosten dauert die Amortisation rund ein Jahr länger, allerdings ist der Hebel danach viel größer: Sie sparen jedes Jahr deutlich mehr Geld ein als ohne Speicher.

Beispiel 3: PV-Anlage mit Speicher, Energiemanagement und dynamischem Stromtarif

Der Autarkiegrad klettert durch die intelligente Steuerung auf 84 Prozent.

- Reststrombezug: 720 kWh.

- Strombezug zu Börsenpreisen von durchschnittlich 22 Cent. Gesamtkosten für den Bezug: 158 Euro.

- Dank §14a EnWG erhalten Sie eine Netzentgelt-Reduzierung von pauschal 150 Euro (Details dazu unten).

- Effektive Reststromkosten: 158 Euro ./. 150 Euro = 8 Euro.

- Zusätzliche Einspeiseerlöse: 488 Euro.

- Jährliche Entlastung gegenüber Ohne-PV-Szenario: Über 2.000 Euro

- Amortisation: 12 Jahre

Was bedeutet der § 14a EnWG in der Praxis?

Um zu verhindern, dass gerade zu Spitzenzeiten zu viel Solarstrom ins Stromnetz eingespeist wird, wurde im Februar 2025 das Solarspitzengesetz (als Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes) verabschiedet. Dieses schreibt vor, dass bei neuen PV-Anlagen mit mehr als 7 kWp Leistung verpflichtend ein Smart Meter mit Steuerbox eingebaut werden muss (erledigt der Messstellenbetreiber). Das ist ein intelligenter Stromzähler, auch intelligentes Messsystem genannt. Der § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) regelt nun, dass steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen, Wallboxen oder eben die Batteriespeicher von PV-Anlagen durch den Verteilnetzbetreiber gedimmt werden dürfen – wenn das Netz überlastet ist. Im Gegenzug erhalten Sie einen Netzentgeltrabatt von 150 Euro, der in der Jahresabrechnung des Stromanbieters gutgeschrieben wird. Sorgen, dass im Haushalt plötzlich der Strom wegbleibt, müssen Sie sich gleichwohl nicht machen.

Die Smart Meter regeln übrigens auch, dass Sie bei negativen Börsenstrompreisen keine Einspeisevergütungbekommen. Diese Vergütungen sind jedoch nicht schlicht verloren, sondern werden später nachgeholt. Vereinfacht gesagt werden die Stunden mit negativen Strompreisen gesammelt und als kompaktes Zeitkontingent an die regulären 20 Jahre angehängt. Der Mechanismus kann sich sogar lohnen, wenn Sie es schaffen, bei negativen Strompreisen besonders viel Solarstrom selbst zu verbrauchen oder für später zwischenzuspeichern.

Abschließend noch ein wichtiger Tipp für den Kauf Ihrer neuen Photovoltaik-Anlage: Vereinbaren Sie möglichst sehr niedrigere oder am besten gar keine Anzahlung. Der größte Teil der Rechnung sollte erst fällig werden, wenn die Module fertig installiert und ans Netz angeschlossen sind, also tatsächlich Strom produzieren. Hohe Anzahlungen sind riskant, weil Insolvenzen von Solarfirmen gar nicht so selten sind. Ihre Anzahlung kann im Fall einer solchen Pleite ganz oder teilweise verloren sein, da sie in aller Regel als einfache Forderung behandelt wird.

Wenn Sie praktische Fragen zum Thema haben, können Sie sich auch gerne an die Makler von Aurentum Immobilien wenden. Unser Immobilien-Büro arbeitet vertrauensvoll mit vielen lokalen Handwerkern zusammen und kann Ihnen bei Bedarf Kontakte zu zuverlässigen Fachbetrieben vermitteln. Wir kümmern uns nicht nur um die Bewertung, den Verkauf oder die Vermietung Ihrer Immobilie, wir sind auch sonst gerne für Sie da. Kommen Sie einfach vorbei.

Steigert eine Photovoltaikanlage den Wert meiner Immobilie?

Ja. In unserer täglichen Praxis als Immobilienmakler im Landkreis Kelheim stellen wir fest, dass Immobilien mit Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und niedrigen Energiekosten bei Kaufinteressenten deutlich gefragter sind. Besonders in Kombination mit Wärmepumpe oder Wallbox kann eine moderne PV-Anlage die Attraktivität einer Immobilie erheblich steigern.

Wenn Sie wissen möchten, welchen Einfluss eine bestehende oder geplante Photovoltaikanlage auf den Marktwert Ihrer Immobilie hat, unterstützen wir Sie gerne mit einer kostenlosen und unverbindlichen Immobilienbewertung.

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FAQs

Ja. Grundsätzlich können Sie auf jedem Dach Solarmodule installieren lassen. Es gibt allerdings Unterschiede in der „Ausbeute“ und damit in der Wirtschaftlichkeit. Süddächer mit einer Neigung von 30 bis 35 Grad erzielen Spitzenwerte, aber auch Ost-West-Dächer sind rentabel, da sie gleichmäßiger über den Tag verteilt Strom produzieren. Bei passender Neigung kommen sogar Norddächer in Frage. Beachten Sie gleichwohl, dass die Module 15 bis 25 Kilogramm je Quadratmeter wiegen – je nach Alter des Dachstuhls empfiehlt sich vorab eine statische Prüfung. Wenn Sie herausfinden möchten, ob und wie Sie Ihre speziellen Gegebenheiten vor Ort optimal nutzen können, dann geben Sie Ihre Daten am besten in den (kostenlosen) Solarrechner der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie ein – Sie erhalten dann eine erste Einschätzung.

Nein. Wenn Sie als Eigentümer in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis eine Photovoltaik-Anlage für Ihre Immobilie kaufen, dann fallen erstens weder für den Kauf, die Lieferung und die Installation sämtlicher Komponenten, also auch des Batteriespeichers, keine Steuern an. Es gilt der sogenannte Nullsteuersatz, das meint: 0 Prozent Mehrwertsteuer. Zweitens bleiben die Gewinne aus dem Betrieb der Anlage, also die Einspeisevergütung und die Ersparnisse durch selbstgenutzten Strom, von der Einkommensteuer befreit. Konkret bedeutet dies: Sie müssen Ihre PV-Anlage noch nicht einmal dem Finanzamt melden. Alle Vorgaben gelten jedoch nur, wenn Ihre Solarmodule in der Spitze maximal 30 kWp leisten können.

Ja. Der entscheidende Punkt für die Wirtschaftlichkeit liegt dann aber noch stärker beim maximalen Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die Sie selbst nutzen, müssen Sie nicht für teures Geld beim klassischen Netzversorger einkaufen. Haben Sie bereits eine Wärmepumpe oder eine Wallbox installiert oder planen Sie eines von beiden, senken Sie Ihre Stromkosten durch Solarmodule auf dem Dach drastisch. Mit einem adäquaten Batteriespeicher und einem intelligenten Energiemanagement erreichen Sie eine Unabhängigkeit vom Netzbetreiber in einer Größenordnung um die 85 Prozent. Im Saldo: Trotz wegfallender Einspeisevergütung amortisieren sich neue Anlagen durch die eingesparten Stromkosten innerhalb von 12 bis 14 Jahren.

Wenn Sie jedoch ohnehin vorhaben, Solarmodule auf Ihrem Dach zu installieren, dann sollten Sie jetzt nicht zögern – und die Anlage noch in 2026 in Betrieb nehmen. Damit sichern Sie sich für die nächsten 20 Jahre die Einspeisevergütung.

Ja. Die reine Montage der Solarmodule auf Ihrem Dach können Sie in Eigenregie bewerkstelligen. Das Setzen der Dachhaken, die Montage der Schienen und die Befestigung der Solarmodule sowie das Verlegen der Kabel bis zum Wechselrichter müssen nicht von Fachbetrieben ausgeführt werden. Aber: Der Anschluss des Wechselrichters an das Hausnetz, den Zähler und das öffentliche Stromnetz darf in Deutschland nur durch einen zertifizierten Elektriker vorgenommen werden, also konkret durch einen im Installateurverzeichnis eingetragenen Elektroinstallateur.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Rechts-, Steuer-, Finanzierungs- oder Anlageberatung dar. Trotz sorgfältiger Erstellung übernehmen wir keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Die dargestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung, da jede Immobilienentscheidung von den Umständen des Einzelfalls abhängt. Vor wirtschaftlichen, rechtlichen oder steuerlichen Entscheidungen sollte stets fachkundiger Rat (z. B. Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater oder Finanzierungsexperte) eingeholt werden.

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