Kaufpreisfaktor – Warum diese Kennzahl für Immobilieninvestitionen im Landkreis Kelheim nützlich ist

Alexander Schmidgal
Geschäftsführer Aurentum GmbH
Aktualisiert:
12.9.2026
Lesezeit:
32min
Kaufpreisfaktor Immobilien

Wenn Sie im Landkreis Kelheim eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen möchten, dann sollten Sie sich nur sehr bedingt auf Ihr Bauchgefühl verlassen. Auch Quadratmeterpreise und die häufig angegebenen Bruttorenditen lassen sich bei unterschiedlich großen Häusern oder Wohnungen an verschiedenen Standorten kaum miteinander vergleichen. Wollen Sie klug investieren, dann sollten Sie den Kaufpreisfaktor kennen: Das ist eine Kennzahl, die Ihnen auf den ersten Blick zeigt, ob eine Immobilie teuer oder günstig ist. Sie gibt Aufschluss darüber, wie schnell sich Ihr Kauf mit den zu erwartenden jährlichen Nettomieteinnahmen amortisiert. Richtig genutzt, ist der Kaufpreisfaktor ein recht alltagstaugliches Werkzeug für Immobilieninvestoren in Kelheim, Abensberg, Mainburg und im Landkreis.

Was ist der Kaufpreisfaktor und warum ist er wichtig?

Der Kaufpreisfaktor – auch Vervielfältiger genannt – zeigt Ihnen, wie viele Jahresmieten Sie für eine Immobilie im Landkreis Kelheim bezahlen. Die Formel dazu ist denkbar einfach:

Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ./. Jahreskaltmiete

Sie können so den wirtschaftlichen Nutzen einer Mietimmobilie grob einschätzen, weil Sie wissen, wie viele Jahre Kaltmiete nötig sind, bis der Kaufpreis von Haus oder Wohnung wieder eingespielt ist.

Beispiel: Sie kaufen eine Eigentumswohnung für 300.000 Euro. Die jährliche Kaltmiete beträgt 12.000 Euro (1.000 Euro monatlich). Ihr Kaufpreisfaktor liegt bei 25:

300.000 Euro ./. 12.000 Euro = 25

Das bedeutet: Sie zahlen das 25-fache der Jahreskaltmiete als Kaufpreis.

Der Kaufpreisfaktor macht Immobilien vergleichbar – völlig unabhängig von ihrer Größe, Lage oder ihrer absoluten Preishöhe. Sie können damit eine 50-Quadratmeter-Wohnung in Bad Abbach mit einem Mehrfamilienhaus in Mainburg auf ihre Wirtschaftlichkeit hin vergleichen.

Je niedriger der Faktor, desto schneller amortisiert sich Ihre Investition – und umgekehrt: Je höher die Kennzahl, desto teurer kaufen Sie im Verhältnis zur erzielbaren Miete. Anders ausgedrückt: Bei einen Kaufpreisfaktor von 20 würden Sie – rein theoretisch und ohne Kosten (!) – nach 20 Jahren Ihrem Kaufpreis durch die Mieteinnahmen wieder zurückerhalten haben. Bei einem Faktor von 30 dauert es entsprechend 30 Jahre.

Gut zu wissen: Sie können den Kaufpreisfaktor auch umgekehrt verwenden: Auf Basis der Mieteinnahmen lässt sich der Verkaufspreis einer Immobilie grob einschätzen, wenn Sie die erzielbare Miete mit dem regional üblichen Kaufpreisfaktor multiplizieren. Aussagekräftiger als der so ermittelte Ertragswert ist selbstredend eine professionelle Verkehrswertermittlung auf Basis des Ertragswertverfahrens, das von den Maklern von Aurentum Immobilienangewendet wird. Es berücksichtigt alle wertrelevanten Merkmale und ist daher im Ergebnis präziser.

Welcher Kaufpreisfaktor ist gut?

Diese Frage lässt sich nun leider nicht pauschal beantworten. Der „richtige“ Faktor hängt stark von der Lage der Immobilie und damit der erwartbaren Wertsteigerung ab. Verstehen Sie die folgenden Angaben daher unbedingt als grobe Richtwerte, die Ihnen lediglich eine Orientierung geben sollen:

  • unter 20: Sehr gute Investition, häufig in B- und C-Lagen zu finden. Hohe Rendite, oft aber verbunden mit einem höheren Leerstandsrisiko oder größerem Sanierungsbedarf.
  • 20 bis 25: Solide Investition mit guter Rendite. Typisch für mittlere Lagen in kleineren Städten oder Randlagen von Großstädten.
  • 25 bis 30: Durchschnittlich bis moderat. In guten Lagen noch völlig in Ordnung, in mittleren Lagen bereits nicht mehr günstig. Hier müssen Sie genau rechnen.
  • 30 bis 35: Hochpreisig. In den den begehrten Lagen der Metropolen aber völlig normal. Die laufende Rendite ist niedrig, Sie spekulieren in diesen Fällen auf Wertsteigerung.
  • über 35: Teuer. Die Mietrendite ist marginal. Solche Faktoren finden Sie in absoluten Spitzenlagen und Sie kaufen primär aus Gründen der Wertsteigerung, nicht für den Cashflow.

Regionale Unterschiede

Der Kaufpreisfaktor variiert, wie dargestellt, stark nach Region. In Mittelstädten und B-Lagen finden Sie Faktoren zwischen 18 und 27. Die Rendite ist attraktiv, Sie müssen aber genau auf die Mikrolage und die lokale Wirtschaftskraft achten. In ländlichen Regionen und C-Lagen sind auch Faktoren unter 20 möglich. Die hohe Rendite steht aber oft nur auf dem Papier, weil Abwanderung, Leerstand und begrenzte Wertsteigerung der langfristigen Kalkulation zusetzen. Dagegen sind Kaufpreisfaktoren von 30 bis 40 in den Top-Lagen der Metropolen alles andere als eine Seltenheit.

Jenseits dieser verallgemeinernden Einordnung kommt es überdies stets auf die Lebensqualität des Standorts und damit die unmittelbare lokale Nachfrage an. Die aktuellen Daten (Kaufpreisfaktoren) aus dem Landkreis Kelheim lesen sich beispielsweise wie folgt:

  • Kelheim: Häuser durchschnittlich 30,5, Wohnungen durchschnittlich 26,5
  • Abensberg: je nach Lage 22 bis 26
  • Bad Abbach: je nach Lage 26 bis 28
  • Neustadt a. d. Donau: je nach Lage 22 bis 25
  • Mainburg: Häuser durchschnittlich 30,3, Wohnungen durchschnittlich 27,2
  • Regensburg: je nach Lage 25 bis 32

Gut zu wissen: Der Kaufpreisfaktor ist eine recht nützliche Orientierungsgröße, er ersetzt aber niemals eine professionelle Immobilienbewertung. Verlassen Sie sich beim Immobilienkauf und -verkauf auf die fundierte Wertermittlung von Aurentum Immobilien. Wir arbeiten auf Grundlage der anerkannten Wertermittlungsverfahren, die Ihnen ein solides und objektives Resultat liefern.

Wie hängen Kaufpreisfaktor und Mietrendite zusammen?

Sowohl der Kaufpreisfaktor als auch die Mietrendite sind Kennzahlen der Rentabilität – und sie sind mathematisch miteinander verknüpft: Die Bruttomietrendite einer Immobilie ist der Kehrwert des Kaufpreisfaktors:

Bruttomietrendite (%) = 100 ./. Kaufpreisfaktor

Bei einem Kaufpreisfaktor von 25 ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4 %. Bei einem Faktor von 20 liegt die Rendite bei 5 %. Bei einem Faktor von 33 hingegen nur noch bei etwa 3 %.

Unterscheiden Sie als potentieller Käufer einer Kapitalanlage-Immobilie in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis die unterschiedlichen Aspekte, die die beiden Kennzahlen beleuchten:

  • Kaufpreisfaktor: Nach welchem Zeitraum sind die Investitionskosten durch die jährlichen Mieteinnahmen abbezahlt?
  • Bruttomietrendite: Wie viel Überschuss bleibt monatlich zur Tilgung von Zinsen sowie für Instandsetzungen und den Vermögensaufbau?

Nettomietrendite

Ganz wichtig: Die Bruttomietrendite blendet alle Kosten aus: Sowohl die Nebenkosten Ihres Kaufs als auch die laufenden Bewirtschaftungskosten. Der Vollständigkeit halber hier an dieser Stelle kurz die Formel, mit der Sie Ihre Nettomietrendite berechnen können:

(Jahreskaltmiete – nicht umlagefähige Kosten) ./. (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) x 100 = Nettorendite in %

Üblicherweise liegt die Nettorendite 1,5 bis 2 % unter der Bruttorendite.

Welche Aspekte sollten Sie neben dem Kaufpreisfaktor beachten?

So hilfreich der Kaufpreisfaktor für eine erste Entscheidung sein kann, die alleinseligmachende Kennzahl ist er nicht. Prüfen Sie vor einer finalen Entscheidung daher sorgfältig insbesondere die folgenden Punkte:

realistische Mietangaben

  • Ist die Wohnung aktuell vermietet oder steht sie leer?
  • Entspricht die Miete dem lokalen Mietspiegel?
  • Bei Neuvermietung: Welche Miete ist realistisch?

Ein scheinbar attraktiver Kaufpreisfaktor von 22 wird schnell zu einem teuren Faktor von 28, wenn die angegebene Miete 20 % über Marktniveau liegt.

versteckte Kosten

  • Kaufnebenkosten (10 bis 15 % des Kaufpreises)
  • Instandhaltungsrücklage
  • Hausgeld bei Eigentumswohnungen
  • Verwaltungskosten
  • Mietausfallrisiko

Eine Immobilie mit Faktor 20 und niedrigem Hausgeld kann wirtschaftlicher sein als eine mit Faktor 18 und hohen Nebenkosten.

Sanierungsstau

Ein niedriger Kaufpreisfaktor ist stets verlockend – er relativiert sich aber, wenn in den nächsten Jahren 50.000 Euro oder mehr für notwendige Sanierungen anstehen. Fragen Sie daher stets:

  • Wann wurde das Dach erneuert?
  • Wie alt sind Heizung, Fenster und Elektrik?
  • Gibt es einen Instandhaltungsplan?
  • Welche konkreten Beschlüsse liegen vor?

Lage unterschätzen

Ein Kaufpreisfaktor von 16 in einer strukturschwachen Region mit schrumpfender Bevölkerung ist keine Gelegenheit, sondern ein Warnsignal. Achten Sie auf:

  • demografische Entwicklung
  • Arbeitsmarkt und Ansiedelung von Unternehmen
  • Infrastruktur und Verkehrsanbindung
  • Bevölkerungsprognosen

Ein Faktor von 25 in stabiler, prosperierender Lage ist wirtschaftlicher und rentabler als 18 in einer wirtschaftlichen Schrumpfregion.

Der Kaufpreisfaktor allein reicht nicht

In einer finalen, sorgfältigen Analyse sollten Sie überdies überzeugende Antworten auf die folgenden Fragen finden:

  • Eigenkapitalrendite: Wie hoch ist die Rendite auf mein eingesetztes Eigenkapital unter Berücksichtigung der Finanzierung?
  • Cashflow: Bleibt nach allen Kosten und der Kreditrate noch Geld übrig oder müssen Sie monatlich draufzahlen?
  • Wertsteigerungspotential: Entwickelt sich die Region positiv? Sind Wertsteigerungen der Immobilie zu erwarten?
  • Vermietbarkeit: Wie groß ist die Nachfrage? Wie lange dauert eine Neuvermietung?
  • Flexibilität: Können Sie die Immobilie notfalls auch selbst nutzen oder leicht verkaufen?
Gut zu wissen: Als langjährige und in der Region tiefverwurzelte Makler kennen wir von Aurentum Immobilien den Immobilienmarkt im Landkreis Kelheim wie die sprichwörtliche Westentasche. Wir bewerten nicht nur Immobilien nach den anerkannten Wertermittlungsverfahren, wir wissen auch um alle relevanten demografischen und wirtschaftlichen Kennzahlen rund um den Standort Ihrer Immobilie. Unsere Expertise und Sachkenntnis helfen Ihnen beim Immobilienkauf und -verkauf, eine kluge Entscheidung zu treffen.

Fazit: Nutzen Sie den Kaufpreisfaktor als Kompass

Der Kaufpreisfaktor ist ein wichtiges Instrument für die schnelle Einschätzung von Immobilien. Er zeigt Ihnen rasch und unkompliziert, ob der Preis zur Miete passt – und bewahrt Sie davor emotionale Fehlentscheidungen zu treffen. Überdies kann er als starkes Argument in Preisverhandlungen dienen. Aber: Der Kaufpreisfaktor berücksichtigt weder Sanierungsbedarf und Leerstandsrisiken noch die Höhe der Nebenkosten oder das jeweilige Wertsteigerungspotential von Haus oder Wohnung. Nutzen Sie den Kaufpreisfaktor daher stets im Zusammenspiel mit anderen wichtigen Faktoren wie der Lage der Immobilie im Landkreis Kelheim, ihrem Zustand, den Perspektiven einer Aufwertung des Standorts – und natürlich mit den Zielen Ihrer ganz persönlichen Investitionsstrategie. Der Kaufpreisfaktor ist ein respektables Einstiegswerkzeug, aber kein Bewertungsersatz. Wenn Sie überlegt investieren wollen, brauchen Sie halt mehr als eine Formel: Nutzen Sie das professionelle Know-how von Aurentum Immobilien, um auf Basis von belastbaren Zahlen, realistischer Markteinschätzung und sachkundiger Immobilienbewertung eine lohnende Kapitalanlage zu realisieren.

Sie möchten wissen, was Ihre Immobilie im Landkreis Kelheim aktuell wert ist?

Der Kaufpreisfaktor kann eine erste Orientierung geben. Für eine konkrete Verkaufsentscheidung ist jedoch entscheidend, welchen Marktwert Ihre Immobilie unter den aktuellen Bedingungen tatsächlich erzielen kann.

Aurentum Immobilien bewertet Häuser, Wohnungen und Mehrfamilienhäuser im Landkreis Kelheim und berücksichtigt dabei neben Lage, Zustand und Ausstattung auch die aktuelle Nachfrage und die Besonderheiten des regionalen Immobilienmarktes.

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Telefon: 09443 4279988
E-Mail: info@aurentum-immobilien.de

FAQs

Der Kaufpreisfaktor – auch Vervielfältiger genannt – setzt den Kaufpreis einer Immobilie in Relation zur jährlichen Nettokaltmiete. Er zeigt Ihnen, nach wie vielen Jahren sich der Kaufpreis durch die Mieteinnahmen amortisiert – und damit die Rentabilität der Kapitalanlage. Teilen Sie dazu einfach den Kaufpreis durch die erwartete Jahresnettokaltmiete. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro und jährlichen Mieteinnahmen von 15.000 Euro ergibt sich beispielsweise ein Kaufpreisfaktor von 20 – das meint: Nach 20 Jahren haben Sie Ihre Investition wieder zurückerhalten. Aber Achtung: Der Kaufpreisfaktor ist nur ein Orientierungswert: Er kalkuliert weder Ihre Kaufnebenkosten mit ein noch die nicht umlagefähigen Kosten des Mietverhältnisses oder einen möglicherweise vorhandenen Sanierungsbedarf.

Als Faustregel gilt nach wie vor, dass Faktoren bis 25 eine vernünftige Balance zwischen Rendite und Sicherheit halten. Denn je niedriger der Faktor, desto schneller amortisiert sich der Kaufpreis. Dennoch kommt es immer ganz entscheidend auf den Standort der Immobilie, ihren Zustand und vor allem die lokale Marktentwicklung an, ob auch Investitionen jenseits der „magischen 25“ eine überaus kluge Entscheidung sind. Immerhin: In den begehrten Lagen der Metropolen sind Kaufpreisfaktoren von 35 und mehr absolut üblich. In München werden in einigen Hotspots Kennzahlen von 42 aufgerufen. Sie müssen sich in jedem Fall vergegenwärtigen, dass ein hoher Faktor für eine niedrige laufende Rendite steht – allerdings, eine entsprechend gute Lage vorausgesetzt, eine langfristige Wertsteigerung und eine stabile Vermietbarkeit verspricht.

Der Kaufpreisfaktor gibt eine gute Einstiegsorientierung und macht auch unterschiedliche Immobilien im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit vergleichbar. Aber diese Kennzahl lässt eine ganze Reihe von Kosten und Risiken quasi außen vor: Dazu gehören beispielsweise Ihre Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten und Ihr Anteil an der Maklerprovision, außerdem alle nicht umlagefähigen Kosten, die sich aus dem Mietverhältnis ergeben wie die Instandhaltungsrücklage, plus das Leerstandsrisiko oder einen erhöhten Sanierungsbedarf. Deshalb sollten Sie stets vor der Unterschrift unter einen Kaufvertrag eine fundierte Immobilienbewertung in Auftrag geben. Die Makler von Aurentum Immobilien liefern Ihnen dazu auch alle relevanten Daten aus dem Umfeld der Immobilie und des lokalen Markts.

Ja. Verkäufer können den Kaufpreisfaktor nutzen, um einen realistischen Angebotspreis zu ermitteln. Sie müssen einfach nur die Jahresnettomiete mit dem ortsüblichen Faktor multiplizieren, um einen ungefähren Marktwert ihrer Immobilie zu bestimmen. Liegt der Kaufpreisfaktor beispielsweise zwischen 23 und 25, so können sie bei einer Jahreskaltmiete von 24.000 Euro einen Verkaufspreis zwischen 552.000 Euro und 600.000 Euro ansetzen. Auch in diesem Fall gilt jedoch, dass der Kaufpreisfaktor zwar ein recht verlässlicher Kompass ist, der eine Richtung vorgibt – für eine exakte Verkehrswertbestimmung empfiehlt sich dagegen immer eine fundierte Bewertung durch einen sachkundigen Experten.

Der Kaufpreisfaktor wird berechnet, indem der Kaufpreis einer Immobilie durch die jährliche Nettokaltmiete geteilt wird. Kostet eine vermietete Immobilie beispielsweise 300.000 Euro und erzielt sie eine Jahreskaltmiete von 12.000 Euro, ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 25. Der Faktor zeigt damit vereinfacht, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen.

Kaufpreisfaktor und Bruttomietrendite stehen in direktem mathematischem Zusammenhang. Die Bruttomietrendite entspricht dem Kehrwert des Kaufpreisfaktors. Bei einem Kaufpreisfaktor von 25 beträgt die Bruttomietrendite beispielsweise 4 Prozent, bei einem Faktor von 20 sind es 5 Prozent. Ein niedrigerer Kaufpreisfaktor bedeutet daher grundsätzlich eine höhere Bruttomietrendite. Für eine vollständige Beurteilung sollten jedoch auch Kaufnebenkosten, laufende Kosten, Sanierungsbedarf und mögliche Mietausfälle berücksichtigt werden.

Der Kaufpreisfaktor unterscheidet sich je nach Ort, Immobilienart und konkreter Lage. Im Beitrag werden für Kelheim durchschnittliche Faktoren von 30,5 bei Häusern und 26,5 bei Wohnungen genannt. Für Abensberg werden je nach Lage Werte von 22 bis 26, für Bad Abbach von 26 bis 28 und für Neustadt an der Donau von 22 bis 25 angegeben. In Mainburg liegen die genannten Durchschnittswerte bei 30,3 für Häuser und 27,2 für Wohnungen. Diese Werte dienen lediglich der Orientierung und ersetzen keine individuelle Immobilienbewertung.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Rechts-, Steuer-, Finanzierungs- oder Anlageberatung dar. Trotz sorgfältiger Erstellung übernehmen wir keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Die dargestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung, da jede Immobilienentscheidung von den Umständen des Einzelfalls abhängt. Vor wirtschaftlichen, rechtlichen oder steuerlichen Entscheidungen sollte stets fachkundiger Rat (z. B. Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater oder Finanzierungsexperte) eingeholt werden.

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