Ein Haus zu verkaufen, das in die Jahre gekommen ist, wirkt auf den ersten Blick wie eine recht anspruchsvolle Aufgabe. Wenn die Heizung alt, das Bad abgenutzt und das Dach ungedämmt ist, fragen Sie sich als Eigentümer in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis vielleicht, ob Sie das alles erst einmal in Ordnung bringen müssen, um das Haus überhaupt verkaufen zu können. Die klare Antwort ist: Nein, Sie können ein sanierungsbedürftiges Haus auch im Ist-Zustand verkaufen – vorausgesetzt, Sie sind bei der Vermarktung ehrlich, setzen einen realistischen Preis fest und sprechen konsequent die passende Zielgruppe an. Wenn Sie frühzeitig wissen, worauf es beim Verkauf einer sanierungsbedürftigen Immobilie wirklich ankommt, können Sie trotz Mängeln einen erfolgreichen Abschluss erzielen.
Wann ist ein Haus sanierungsbedürftig?
Nicht jedes betagte Gebäude ist automatisch ein Sanierungsfall. Umgekehrt mag so manche Immobilie von außen gepflegt erscheinen, doch hinter der Fassade stecken veraltete Elektroleitungen, energetische Schwächen und/oder Bauschäden, die einen erheblichen Modernisierungsaufwand erfordern. Sanierungsbedürftig ist eine Immobilie immer dann, wenn zentrale Bauteile – etwa Dach, Heizung, Fenster, Wasserrohre oder die Elektrik – veraltet, beschädigt oder in ihrer eigentlichen Funktion eingeschränkt sind. Das Haus kann dabei durchaus bewohnbar sein, verursacht jedoch hohe Energiekosten und erfüllt aktuelle Standards und/oder gesetzliche Vorgaben nicht mehr.
Für potentielle Käufer bedeutet ein solcher Zustand: Zusätzliche Investitionen, Planungsaufwand und ein kaum kalkulierbares Maß an Unwägbarkeit. Für die Verkaufschancen eines Hauses mit Sanierungsbedarf ist es daher entscheidend, dass Sie als Verkäufer die Substanz Ihrer Immobilie in Kelheim oder Abensberg realistisch einschätzen und transparent mit den Mängeln umgehen – nur dann legen Sie den Grundstein für Vertrauen und eine erfolgreiche Vermarktung.
Gut zu wissen: Lassen Sie den Wert Ihrer Immobilie professionell einschätzen, bevor Sie sie auf dem Markt anbieten. Die erfahrenen Makler von Aurentum Immobilien nutzen dazu die anerkannten Wertermittlungsverfahren, so dass Sie ein garantiert valides Ergebnis erhalten. Besprechen Sie mit uns gerne auch, ob sich gezielte Investitionen vor dem Verkauf eventuell rechnen. Handeln Sie auf keinen Fall überstürzt, um teure Fehler zu vermeiden.
Darf ich ein unsaniertes Haus überhaupt verkaufen?
Aber natürlich! Als Eigentümer sind Sie nicht verpflichtet, Ihre Immobilie im Landkreis Kelheim vor dem Verkauf energetisch (oder sonst wie) zu sanieren. Die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Sanierungspflichten knüpfen an den Eigentümerwechsel an und gehen daher auf den Käufer über. Nebenbei bemerkt verdient das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) diesen Namen nicht wirklich: Vom ambitionierten Heizungsgesetz sind gerade einmal zwei kümmerliche Vorschriften übriggeblieben – die Dämmung der obersten Geschossdecke und die Isolierung freiliegender Heiz- und Warmwasserrohre. In puncto Heizung hat die Koalition dem Klimaschutz einen grandiosen Bärendienst erwiesen: Die 65-Prozent-Regel für neue Heizungen in Bestandsgebäuden ist ebenso futsch wie die Verpflichtung, 30 Jahre alte Heizkessel auszutauschen.
Mit Blick auf eine umfängliche energetische Sanierung sollten Sie stets bedenken: Sie ist je nach Ausgangsbasis ein Kraftakt, der Kapital erfordert, Zeit bindet und Nerven kostet. Handwerkerkapazitäten sind auch im Landkreis Kelheim knapp, die Kosten oft schwer kalkulierbar – und Sie tragen das volle Risiko. Sprechen Sie unbedingt mit einem erfahrenen Makler von Aurentum Immobilien, ob Sie Ihr investiertes Geld über einen entsprechend höheren Verkaufspreis wieder hereingekommen. Aurentum Immobilien kennt den Markt vor Ort und kann Ihnen eine verlässliche Einschätzung geben.
Tipp: Möchten Sie im Ist-Zustand verkaufen, dann wirken Sie im ersten Käufergespräch souveräner und vertrauenswürdiger, wenn Sie direkt erklären, was zu tun ist und was es ungefähr kostet. Sie nehmen dem Käufer so die Angst vor dem Unbekannten.
Welche Faktoren bestimmen, wie gut sich ein unsaniertes Haus verkaufen lässt?
Ob sich ein sanierungsbedürftige Haus gut verkaufen lässt, hängt prinzipiell von vier Aspekten ab – von denen die bauliche Substanz, die Lage und der Preis eine Art „magisches Dreieck“ bilden, wohingegen die Zielgruppe gesondert zu betrachten ist.
1. Lage, Preis und Substanz
Ein gute Lage kann viele Mängel ausgleichen – eine schlechte hingegen die Verkaufschancen selbst bei solider Bausubstanz empfindlich dämpfen. Wichtig: Ein realistischer Angebotspreis, der den Sanierungsaufwand glaubwürdig berücksichtigt – er signalisiert Fairness und erhöht die Abschlusswahrscheinlichkeit. Vergegenwärtigen Sie sich, dass Käufer viele Risiken eingehen – mit Transparenz und Ehrlichkeit schaffen Sie eine entspanntere Atmosphäre, die eine Entscheidung erleichtert.
2. Käuferzielgruppen kennen
Nicht jede sanierungsbedürftige Immobilie passt zu jeder Zielgruppe. Während Kapitalanleger häufig nach Objekten mit Entwicklungspotential Ausschau halten, setzen handwerklich versierte Käufer eher auf Eigenleistung. Junge Familien wiederum suchen oft bezahlbare Alternativen zum Neubau – und nehmen überschaubare Sanierungen in Kauf. (Details dazu auch weiter unten).
Wichtig: Die Vermarktung muss zur Zielgruppe passen – sowohl in Tonalität als auch in Inhalt und Bildsprache.
Gut zu wissen: Aurentum Immobilien unterstützt Sie als Eigentümer im Landkreis Kelheim mit einer professionellen Vermarktung Ihrer Immobilie. Von der fundierten Immobilienbewertung über die Zusammenstellung aller verkaufsrelevanten Unterlagen und die Anfertigung eines aussagekräftigen, zielgruppengenauen Exposés bis hin zur Organisation von Besichtigungsterminen und dem Führen von Verkaufsgesprächen kümmern wir uns um einen reibungslosen Ablauf. Engagiert und in stetem Austausch mit Ihnen.
Welche Maßnahmen lohnen sich trotz Hausverkauf mit Sanierungsbedarf?
Auch ein sanierungsbedürftiges Haus sollten Sie so präsentieren, dass Käufer eine Perspektive erkennen. Ein aufgeräumtes Grundstück, offene Sichtachsen, möglichst leere Räume und ehrliche, aber nicht entmutigende Formulierungen im Exposé helfen, Interesse zu wecken. Hier entscheidet sich oft, ob ein möglicher Käufer überhaupt zur Besichtigung erscheint – oder gleich abwinkt. Oft reichen überdies gezielte, überschaubare Maßnahmen, um die Vermarktungschancen spürbar zu verbessern. Wichtig ist, dass die Eingriffe wirtschaftlich sinnvoll, zielgerichtet und für Käufer sichtbar wirksam sind – ohne in teure Sanierungsprojekte auszuarten, die sich vermutlich nicht in einem entsprechend höheren Verkaufspreis niederschlagen.
1. Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung
Bereits mit einfachen, und wenig kostspieligen, Mitteln können Sie den ersten Eindruck Ihrer Immobilie in Kelheim oder Abensberg deutlich aufwerten. Diese Arbeiten erhöhen nicht zwingend den objektiven Wert, verbessern aber die emotionale Wahrnehmung – die unterschwellig darüber befindet, ob ein Haus überhaupt in die nähere Entscheidungsauswahl kommt. Dazu gehören:
- Entrümpelung von Dachboden, Keller und Nebengebäuden,
- Reinigung der Fassade, Fenster und Böden,
- Entfernung von Teppichen, Gardinen und Wandverkleidungen,
- Ordnung und Freiflächen im Garten und auf der Terrasse,
- Kleinreparaturen an Türgriffen, Schaltern und Lichtquellen.
2. Was Käufer abschreckt – und Sie leicht vermeiden können
Manche Details wirken auf den ersten Blick unbedeutend, erzeugen aber instinktiv Misstrauen. Insbesondere in Kombination mit einem bekannten Sanierungsbedarf sollten Sie diese Punkte vermeiden – sie vermitteln den Eindruck von Vernachlässigung und zusätzlichen Risiken:
- lose Kabel, defekte Schalter oder offene Steckdosen,
- sichtbare Wasserflecken ohne Erklärung,
- Abwesenheit jeglicher Beleuchtung oder Heizung bei der Besichtigung,
- Müll, Unrat oder Schmutz im Eingangsbereich,
- modriger Geruch in schlecht gelüfteten Räumen.
Warum ist ein Bedarfsausweis bei sanierungsbedürftigen Häusern besser?
Der Energieausweis ist beim Immobilienverkauf Pflicht und muss spätesten bei der Besichtigung vorliegen. Das ist Ihnen als Verkäufer im Landkreis Kelheim sicherlich bekannt. Beim Verkauf eines unsanierten Hauses spielt zusätzlich die Wahl des Ausweistyps eine nicht zu unterschätzende Rolle. Der Verbrauchsausweis bildet ab, wie viel die Vorbewohner geheizt haben, was bei sparsamer Nutzung ein zu schönes Bild zeigen kann. Der Bedarfsausweis bewertet den baulichen Zustand selbst, also Dämmung, Fenster und Heizung. Bei einem alten Haus ist er die ehrlichere und glaubwürdigere Variante. Am Rande: Bei vielen älteren Ein- und Zweifamilienhäusern ist er ohnehin vorgeschrieben (Baujahr vor 1977 und keine nachträgliche Sanierung gemäß Wärmeschutzverordnung von 1977).
Empfehlung: Entscheiden Sie sich beim Verkauf Ihres sanierungsbedürftigen Hauses in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis auch dann für einen Bedarfsausweis, wenn er nicht zwingend nötig ist. Ein guter Käufer durchschaut einen „geschönten“ Verbrauchsausweis schnell und handelt den Preis dann oftmals doppelt nach unten: Einmal für den schlechten Zustand und einmal für das verlorene Vertrauen.
Diese Unterlagen sind auch bei unsanierten Immobilien Pflicht
Wenn Sie ohne gültigen Energieausweis verkaufen – oder die Pflichtangaben im Inserat unterschlagen – riskieren Sie Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Und: Neben dem Energieausweis müssen Sie dem Käufer bestimmte Unterlagen vorlegen – unabhängig vom Zustand des Gebäudes:
- aktueller Grundbuchauszug
- Flurkarte
- Baupläne und Flächenangaben (soweit verfügbar)
- Nachweise zu Modernisierungen und Reparaturen
- gegebenenfalls Altlastenverzeichnis und/oder Bodengutachten
- bei vermieteten Immobilien: Mietverträge, Nebenkostenübersicht
Gut zu wissen: Eine gut sortierte und sich selbsterklärende Mappe mit allen relevanten Verkaufsdokumenten honorieren potentielle Käufer mit einem oft gar nicht bewussten Vertrauensbonus. Wir von Aurentum Immobilien erledigen für Sie nicht nur die Beschaffung der Unterlagen, wir achten auch darauf, dass die Optik stimmt: Deshalb lassen wir allzu vergilbte oder verblasste Dokumente professionell und fachgerecht aufarbeiten, damit Interessenten diese leicht lesen können.
Wer kauft ein Haus mit Sanierungsbedarf im Landkreis Kelheim?
Ein sanierungsbedürftiges Haus im Landkreis Kelheim schreckt sicherlich manche Menschen ab, ist aber für andere durchaus das Richtige. Sie als Verkäufer sollten daher wissen, wer überhaupt Interesse an unsanierten Immobilien hat – denn nur dann können Sie diese Zielgruppe punktgenau ansprechen.
1. Investoren mit Fokus auf Wertentwicklung
Professionelle oder semi-professionelle Investoren kaufen sanierungsbedürftige Immobilien mit dem Ziel, sie nach der Modernisierung gewinnbringend weiterzuverkaufen oder zu vermieten. Diese Käufer achten auf Potential, Lage, Grundstücksgröße und Entwicklungsmöglichkeiten – weniger auf den aktuellen Zustand. Sie erwarten:
- eine realistische Bewertung des Ist-Zustands,
- klare Zahlen zur möglichen Wertsteigerung,
- Potential für Rendite und spätere Teilung,
- vollständige Unterlagen, insbesondere zu Bausubstanz und Baurecht
2. Käufer mit handwerklicher Erfahrung, die auf Eigenleistung setzen
Viele private Interessenten verfügen über handwerkliches Können – oder das Netzwerk, um eine Immobilie in Kelheim oder Abensberg in Eigenregie zu sanieren. Oft handelt es sich um Familien oder Paare, die sich mit einem unsanierten Haus den Traum vom Eigenheim ermöglichen möchten. Wichtig für diese Zielgruppe:
- verständliche Darstellung des Zustands,
- ehrliche Beschreibung der Herausforderungen, sowohl der nötigen Arbeiten als auch der Kosten,
- klare Raumaufteilung, respektive Entwicklungsmöglichkeiten,
- keine geschönten Fotos oder unrealistische Versprechungen
3. Projektentwickler und Bauträger
Bei starker Bausubstanz oder in nachgefragten Lagen sind auch Bauträger und Projektentwickler interessiert – vor allem bei größeren Grundstücken oder Abrissobjekten. Ihnen geht es weniger um den Bestand, sondern um das, was sich daraus machen lässt. Entscheidend sind:
- Angaben zum Bebauungsplan und zur Umnutzbarkeit,
- Größe und Zuschnitt des Grundstücks,
- mögliche Teilung oder Neubebauung,
- Abrisskosten und bestehende Altlasten
Wie kann ich ein sanierungsbedürftiges Haus am besten vermarkten?
Ein Haus mit Sanierungsbedarf braucht eine andere Vermarktungsstrategie als ein frisch renoviertes Einfamilienhaus in Kelheim, Abensberg, Mainburg oder im Landkreis. Das Exposé sollte stets ehrlich, aber nicht abschreckend formuliert sein. Wenn Sie als Verkäufer realistisch planen, den Zustand offen kommunizieren und vor allem die richtige Zielgruppe konsequent ins Visier nehmen, können Sie auch ohne umfassende Sanierung einen erfolgreichen Abschluss erzielen. Wichtig ist die klare Perspektive: Was lässt sich aus der Immobilie machen und wie hoch ist der Aufwand? In den allermeisten Fällen sind Sie gut beraten, auf eine Zusammenarbeit mit Aurentum Immobilien zu setzen. Unsere Erfahrung und tiefe Verwurzelung im Landkreis Kelheim garantieren Ihnen eine sachkundige Wertermittlung, eine zielgruppengenaue Vermarktung und eine rechtssichere Abwicklung. Insbesondere bei älteren und sanierungsbedürftigen Häusern ist eine professionelle Unterstützung oft der entscheidende Faktor, um Zeit, Geld und Nerven zu sparen. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu Aurentum Immobilien auf – wir sind in Ihrer Nachbarschaft und haben immer Zeit für Sie.
Sie möchten ein sanierungsbedürftiges Haus verkaufen?
Sie sind unsicher, welchen Preis Ihr Haus trotz Sanierungsbedarf noch erzielen kann oder ob sich Investitionen vor dem Verkauf überhaupt lohnen?
Aurentum Immobilien unterstützt Eigentümer im Landkreis Kelheim bei der Bewertung und dem Verkauf sanierungsbedürftiger Häuser. Wir berücksichtigen den tatsächlichen Zustand der Immobilie, die Lage, den voraussichtlichen Sanierungsbedarf und die aktuelle Nachfrage am regionalen Immobilienmarkt.
Jetzt Immobilie kostenlos bewerten lassen
Oder informieren Sie sich über den professionellen Immobilienverkauf mit Aurentum Immobilien.
Telefon: 09443 4279988
E-Mail: info@aurentum-immobilien.de
FAQs
Eine Immobilie ist sanierungsbedürftig, wenn wesentliche Bauteile oder die Technik des Hauses veraltet, beschädigt oder nicht mehr voll funktionsfähig sind. Unter diese Klassifizierung fallen beispielsweise Schäden an der Bausubstanz wie feuchtes Mauerwerk oder Risse in der Fassade, ein undichtes Dach oder zugige Fenster, eine überholte Haustechnik mit veralteten oder defekten Heizungsanlagen, verrosteten Wasserleitungen oder nicht mehr voll leistungsfähigen Elektroleitungen, schließlich hohe Energiedefizite durch fehlende Dämmung und ein Energiebedarf, der oft nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Zur Behebung des Sanierungsbedarfs sind tiefgreifende, oft kostspielige, bauliche Eingriffe nötig – anders als bei bloßer Renovierungsbedürftigkeit: Dabei ist die Bausubstanz intakt, es geht allein um die Behebung optischer Mängel zum Beispiel durch einen neuen Anstrich oder Bodenbelag oder um den Austausch der Badfliesen.
Ja. Der Energieausweis ist in Deutschland bei jedem Immobilienverkauf gesetzlich vorgeschrieben – völlig gleichgültig, in welchen Zustand Sie das Haus verkaufen möchten. Sie müssen den Energieausweis spätestens bei der Besichtigung vorlegen – und die relevanten Pflichtangaben schon vorher im Inserat ausfüllen – ansonsten drohen Ihnen Bußgelder bis zu einer Höhe von 10.000 Euro. Bei sanierungsbedürftigen Häusern empfiehlt sich grundsätzlich die Vorlage eines Bedarfsausweises – er basiert auf den tatsächlichen baulichen Gegebenheiten und schenkt dem potentiellen Käufer den sprichwörtlichen „reinen Wein“ ein.
Der Preis sollte den vorhandenen Sanierungsstau mit abbilden, damit die Immobilie für Käufer überhaupt interessant wird. Am sichersten ist die professionelle Bewertung durch einen erfahrenen, lokalen Makler, der die Lage der Immobilie, ihren Zustand und den geschätzten Sanierungsaufwand in seine Verkehrswertermittlung miteinbezieht. Absolute Vorsicht ist bei Häusern mit Sanierungsbedarf vor Online-Rechnern geboten, die ohne Inaugenscheinnahme der Immobilie wohl kaum eine realistische Einschätzung abgeben können. Wenden Sie sich im Landkreis Kelheim vertrauensvoll an die Makler von Aurentum Immobilien, wenn Sie kein Risiko eingehen wollen.
Ja. Sie müssen Mängel an der Immobilie, die Ihnen bekannt sind, beim Verkauf proaktiv angeben – der bloße Verweis auf den „unsanierten Zustand“ reicht rechtlich nicht aus. Verschweigen Sie bewusst Defekte oder Mängel, drohen Ihnen nachträgliche Schadenersatzforderungen oder gar die Rückabwicklung des Kaufvertrags. Typische Beispiele für offenlegungspflichtige Mängel sind beispielsweise a) Feuchtigkeit im Keller oder Dachgeschoss, b) nicht funktionierende Heizungs- oder Elektroanlagen, c) Schäden an der Statik oder an tragenden Bauteilen, d) baurechtswidrige Umbauten. Sind Sie unsicher, kann gegebenenfalls ein Bausachverständiger helfen, Risiken zu identifizieren und korrekt zu dokumentieren.
Nicht jede Renovierung oder Sanierung lohnt sich vor dem Hausverkauf. Gerade größere Maßnahmen wie eine neue Heizung, neue Fenster oder eine energetische Sanierung verursachen hohe Kosten, die sich nicht automatisch durch einen entsprechend höheren Verkaufspreis ausgleichen. Häufig sind kleinere Maßnahmen wie Entrümpelung, Reinigung und notwendige Reparaturen wirtschaftlich sinnvoller. Vor größeren Investitionen sollte deshalb geprüft werden, welchen Einfluss die Maßnahmen tatsächlich auf den erzielbaren Verkaufspreis haben.
Ja, ein sanierungsbedürftiges Haus kann grundsätzlich auch im Ist-Zustand verkauft werden. Entscheidend sind eine transparente Darstellung des Zustands, eine realistische Preisgestaltung und eine Vermarktung, die gezielt Käufer anspricht, die mit dem vorhandenen Sanierungsbedarf umgehen können. Dazu gehören beispielsweise handwerklich erfahrene Eigennutzer, Investoren oder Projektentwickler. Eine Sanierung vor dem Verkauf ist daher nicht automatisch erforderlich.
Für sanierungsbedürftige Häuser kommen unterschiedliche Käufergruppen infrage. Dazu zählen insbesondere Käufer mit handwerklicher Erfahrung, Familien auf der Suche nach einer bezahlbaren Alternative zum Neubau, Kapitalanleger sowie Projektentwickler und Bauträger. Welche Zielgruppe geeignet ist, hängt unter anderem von Lage, Grundstück, Bausubstanz und Sanierungsaufwand ab. Eine gezielte Vermarktung kann deshalb entscheidend dafür sein, einen passenden Käufer zu finden.
Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Rechts-, Steuer-, Finanzierungs- oder Anlageberatung dar. Trotz sorgfältiger Erstellung übernehmen wir keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Die dargestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung, da jede Immobilienentscheidung von den Umständen des Einzelfalls abhängt. Vor wirtschaftlichen, rechtlichen oder steuerlichen Entscheidungen sollte stets fachkundiger Rat (z. B. Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater oder Finanzierungsexperte) eingeholt werden.





